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Aminosäuren
Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine (Eiweißkörper). Diese wichtigen Bestandteile, die mehr als 60 % der Trockenmasse jeder Zelle ausmachen, haben vielfältige biologische Funktionen zu erfüllen.
Die wichtigsten Vorkommen von Proteinen (und damit Aminosäuren) sind:
- Enzyme
- Hormone (z. B. Insulin, Hormone der Hirnanhangdrüse, Schilddrüsenhormone)
- Muskeln (Actin- und Myosinfilamente)
- Antikörper (Immunglobuline)
- Fibrinogen, Thrombin (wichtig für Blutgerinnung)
- Kollagen, Elastin (Bindegewebe)
- Transportproteine im Blut
- Neurotransmitter (Überträgerstoffe im Hirn)
Die Aminosäuren werden in essentielle und nicht essentielle Aminosäuren eingeteilt.
Die essentiellen Aminosäuren müssen unbedingt mit der Nahrung zugeführt werden, während die nicht essentiellen Aminosäuren zur Not auch vom Körper selbst gebildet werden können.
Mit der Nahrung aufgenommene Proteine werden im Verdauungstrakt gespalten und gelangen als freie Aminosäuren in den Blutkreislauf. Die biologische Wertigkeit eines Proteins ergibt sich aus dem Gehalt an essentiellen Aminosäuren. Chemische Analysen der Nahrungsmittel sind jedoch nicht alleine für die Wertigkeit ausschlaggebend, da die biologische Verfügbarkeit der essentiellen Aminosäuren durch Faktoren wie Lagerung und Hitzebehandlung der Lebensmittel herabgesetzt sein kann.
Aus diesen freien Aminosäuren werden dann die entsprechenden Proteine für die wichtigen Körperstrukturen nach einem spezifischen Muster zusammengesetzt (Proteinsynthese). Störungen bei dieser Synthese liegen meist an einem Mangel an spezifischen Aminosäuren. Der Eiweißabbau übersteigt die Eiweißsynthese bei Zuständen, die einem sehr großen körperlichen Stress entsprechen (z. B. Operationen, Verbrennungen, Infektionen, Sepsis etc.).
Dieser Vorgang kann durch zusätzliche Bereitstellung von Aminosäuren hintangehalten werden.
Für Kohlenhydrate gibt es Speicher in der Leber und Muskeln, auf die der Körper in Zeiten erhöhter Belastung zurückgreifen kann. Auch für Fette gibt es die in der „Überfluss- gesellschaft“ gar nicht so beliebten Depots, die dem Organismus in Notzeiten zur Versorgung dienen.
Für Eiweiß gibt es jedoch keinen Speicher. Der Körper wird hauptsächlich aus dem „Aminosäurenpool“ im Blut mit Eiweißbausteinen versorgt. Dieser „Aminosäurenpool“ muss regelmäßig mit Eiweiß aus der Nahrung nachgefüllt werden. Er kann in Zeiten hoher Belastung, z. B. auch bei chronischen Erkrankungen, schnell erschöpft sein. Dann stehen dem Körper zu wenige Bausteine für Muskeln, Botenstoffe im Gehirn, Hormone etc. zur Verfügung.

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Aminosäure
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Wirkung
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Ausgangsstoff für
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Arginin
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Stimuliert Insulin und Wachstumshormon
Senkt Cholesterin und Blutdruck
Stimuliert Immunsystem
Fördert Durchblutung der Muskulatur
Fördert Sexualität
Verleiht Kraft, Ausdauer und Jugend
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Wachstumshormon
Blutfarbstoff
Kollagen
Insulin
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Histidin
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Antiallergikum
Entgiftung von Schwermetallen
Fördert körperliche und geistige
Fitness
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Histamin
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Isoleucin
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Muskelkraft
„Stressaminosäure“
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Muskeleiweiß
Wundheilung
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Leucin
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Fördert Knochenheilung
Fördert Hautheilung
Fördert Ausdauer
Muskelaufbau
„Stressaminosäure“
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Muskeleiweiß
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Lysin
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Fördert Knochenbildung
Unterstützt Wundheilung
Unterstützt Herpes simplex Heilung
Verleiht Kraft, Ausdauer und jugendliche Energie
Fördert Fettverbrennung
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Carnitin
Kollagen
Antikörper
Hormone
(Wachstumshormon)
Enzyme
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Methionin
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Fettverbrennung
Reduziert Blutcholesterin
Antioxidant (Anti-Aging)
Entgiftung (Histamin)
Leberentgiftung
Selenwirkung
Fördert Schönheit von Haare, Haut und Nägel
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Taurin
Cystein
Carnitin
Cholin
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Phenylalanin
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Kreativität
positive Grundstimmung
Motivation
Anti-depressiv
Erhöht Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnis
„Stressaminosäure“
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Hormone:
Noradrenalin
ACTH, Beta-Endorphin
Schilddrüsenhormon
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Threonin
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Verhindert Fettablagerung in der Leber
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Glycin
Kollagen
Antikörper
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Tryptophan
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„Stressaminosäure“, steigert Stresstoleranz
Anti-depressiv
Verbessert Migräne
Vermindert Angst
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Serotonin
Vitamin B3
Melatonin
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Valin
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„Stressaminosäure“
Muskelaufbau
Ausdauer
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Muskeleiweiß
Nerveneiweiß
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Glycin
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Vermindert die Sucht nach Zucker
Inhibierender Neurotransmitter
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Serin
Glukagon
Hämoglobin (Blutfarbstoff)
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Serin
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Fördert Muskelwachstum
Antikörper
Stimuliert das Immunsystem
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Acetylcholin
Immunglobuline
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Taurin
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Stärkt Immunsystem
Antioxidant (Anti-Aging)
Stabilisiert den Herzrhythmus (Puls)
Schönheit für Haut Haare und Nägel
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Tyrosin
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Anti-Depressiv
starke Energiequelle
Erhöht Konzentrationsfähigkeit
Verbessert klares Denken
Wachstumshormon
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Botenstoffe im Gehirn:
Dopamin, Adrenalin
Schilddrüsenhormon (Thyroxin)
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Asparagin/Asparaginsäure
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Entgiftung von Ammoniak
Erhöht Ausdauer
Verringert Müdigkeit
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Immunglobuline, Antikörper
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Citrullin
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Energiefördernd
Stimuliert Immunsystem
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Glutaminsäure
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Ammoniakentgiftung (Gehirn)
Hilft bei Alkoholismus
Hilft bei „Zuckersucht“
Verbessert Gedächtnis- und
Konzentrationsleistungen
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Glutamin
Synthese von DNA
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Glutamin
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Gykogene Aminosäure (hilft bei Blutzucker Stabilisierung)
Muskelstärke und Ausdauer
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GABA (Botenstoff im Gehirn bewirkt Heiterkeit und Ruhe)
Glutaminsäure
Synthese von DNA
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Ornithin
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Anti-Aging Eigenschaften
Stimuliert Wachstumshormon-Freisetzung
Hilft Fettüberschuss zu verbrennen
Hilft bei Gewichtsreduktion
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